Teamgeist, Ehrgeiz und Spaß am Rechnen: Mathematik ohne Grenzen

Die meisten Schüler und Schülerinnen würden das Fach Mathe wahrscheinlich nicht sofort mit den oben genannten Begriffen verbinden. Was einem eher zu erst einfällt sind schwierige Knobelaufgaben und Formeln, die manchmal zum Verzweifeln sind. Aber, wenn man versucht gemeinsam als Klasse eine Lösung dafür zu finden, können solche Aufgaben auch richtig Spaß machen.

Bei dem, in Deutschland, Frankreich und der Schweiz verbreiteten Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ können die Klassenstufen 9 und 10 beziehungsweise 10 und 11 (G9) teilnehmen.

Während einer Doppelstunde versucht man in der Klasse zusammen mehrere Matheaufgaben zu lösen, welche in Themen, Ausführung und sogar Sprache variieren können. Die drei Klassen mit der höchsten Punktzahl verdienen sich dadurch einen Ausflug in den Europapark.

Beim diesjährigen Wettbewerb schafften es ganze zwei Klassen (10c und 9a) des Kant-Gymnasiums Weil am Rhein auf einen Platz unter den Besten, weshalb sie vom Kreisgymnasium Bad Krozingen zur Siegerfeier ins Freibad „Aquarado“ eingeladen wurden.

Am Dienstag den 15.06.2025 fuhren die beiden Klassen mit dem Zug dorthin und verbrachten den Morgen damit an mehreren Spielen gegen die anderen Gewinner aus dem Bezirk teilzunehmen. Die Aktivitäten beinhalteten nicht nur Mathe, sondern auch Sport, allgemeine Logik und Wasser, was bei Sonnenschein sehr angenehm war. So gab es zum Beispiel Volleyball mit Wasserbomben oder Gummistiefelweitwurf. Bei jeder Aufgabe musste man als Team zusammenarbeite, weshalb es zu der ein oder anderen lustigen Situation kam, während man voller Elan versuchte das gegnerische Team zu besiegen. Netterweise wurden alle Teilnehmenden auch mit kostenloser Verpflegung und Getränken versorgt.

Abschließend kann man also sagen, dass es sich definitiv lohnt, bei „Mathe ohne Grenzen“ mitzumachen, da es den Teamgeist fördert, die Chance besteht als Klasse einen spaßigen Ausflug zu gewinnen und man sogar einiges an mathematischem Wissen daraus mitnehmen kann.

Tamara, Klasse 10